WundApp TV Spot – das Making Of

Die FIEW Privatstiftung freut sich sehr einen Vorgeschmack zu dem TV Spot der WundApp und einen interessanten Einblick in die Dreharbeiten zu präsentieren – das Making Of. Der Werbespot wird in Kürze auf Kanal 128 und auf www.oe24.at ausgestrahlt. Das Making Of finden Sie unter folgendem Link.“

Starker Auftritt der Wund App auf Twitter

Auf der Plattform Twitter konnte die WundApp mit ihrem Hashtag - #WundApp – bereits über 1000 Impressionen verbuchen. Die FIEW Privatstiftung ist sehr stolz auf diesen Erfolg und freut sich sehr über die positive Reaktion auf die WundApp. Weitere Informationen finden Sie hier.“

Foundation URGO Sonderpreis für Dr. med. univ., WDM® Markus Duft für die Arbeit zur WUND-APP der FIEW Privatstiftung

In diesem Jahr wurde zum vierten Mal der mit insgesamt 20.000 € dotierte Drei-Länder-Wundpreis der Foundation URGO für Arbeiten im Bereich der Wundversorgung im deutschsprachigen Raum vergeben. Die vier Preisträger Dr. Matiasek (St. Josef Krankenhaus Wien), cand. med. Moelleken (Universitätsklinikum Essen) und Prof. Dr. med. Stürmer (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) konnten die achtköpfige Jury überzeugen.

Dr. med. univ. Duft erhielt einen Sonderpreis für seine außerordentliche Arbeit zum Thema „Wund-App“, einer von der FIEW Privatstiftung entwickelten App, die Patienten kostenfrei die Aufzeichnung ihres Wundverlaufs und Informationen zu Ursache und Therapiemöglichkeiten ermöglicht. Weitere Informationen zum Drei-Länder-Wundpreis 2020 der Foundation URGO und den Preisträgern finden Sie hier und hier.“

Links:

Wund-App

Drei-Länder-Wundpreis der Foundation URGO

URGO Wundpreis 2020

Wound App – die Wund-App ist ab sofort auch in englischer Sprache erhältlich!

Die digitale Gesundheitslösung, bei der das Smartphone zur Wundheil-Technologie wird. Zum Download verfügbar.

Weitere Fakten rund um die Wund App und eine Anleitung zur Installation finden Sie hier und hier.“

Mit Silikon Wunden heilen

 

Die Spezialisten von Starlim (AUT) und Cinogy (DEU) haben gemeinsam eine Silikonauflage zur Förderung der Wundheilung entwickelt, unter der ein kaltes Plasma die Mikrozirkulation und Keimreduktion auf der Haut stimuliert. Dieses Verfahren ist sehr gut verträglich und arbeitet schmerzfrei, zudem ist die Silikon-Auflage sterilisierbar, haftet nicht an der Haut und gewährt mithilfe eines hochtransparenten Fensters weiterhin Sicht auf die Wunde bzw. Narbe. Besonders für Menschen, die an chronischen Wunden leiden, kann diese neuartige Technologie dazu beitragen eine Chronifizierung zu verhindern und Liegezeiten der Patienten zu verkürzen. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Verbesserung der Wundheilung mithilfe von Nanofasern auf Peptidbasis

Forscher des Max-Planck-Instituts für Polymerforschung Mainz und der Universität Ulm beweisen, dass Nanofasern die Selbstheilung von Neuronen unterstützen. Bei einer Verletzung der Nervenbahnen wird eine Flüssigkeit mit einem durch die Forscher ein Nanofaser-Biomaterial zwischen unterbrochenen Neuronen injiziert. Die Nanofasern entwickeln daraufhin ein Gerüst, dass die Regeneration und das Zusammenwachsen von zwei Nervenenden fördert. In Zukunft erblickt man Einsatzmöglichkeiten am Menschen bei der Verwendung von Peptiden zur Unterstützung des Wachstums von Neuronen im zentralen Nervensystem zur Anwendung bei chronischen neurologischen Krankheiten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wundversorgung mit Biomaterialien

Auf dem 3. Nürnberger Wundkongress 2020 wurden Ansätze vorgestellt, die sich vor allem mit dem Débridement bei chronischen Wunden auseinandersetzen. Dabei wurden unterschiedliche Verwendungen von Biomaterialien vorgestellt, wie zum Beispiel die Methode steril gezüchtete Fliegenlarven für wenige Tage auf chronische Wunden mit nekrotischen oder fibrinösen Belägen zu geben, zellfreie Gewebematrices aus Fischhaut oder Schafvormägen auf Wunden verbunden mit einer Vakuumtherapie zu verwenden oder eine günstige Beeinflussung der Neovaskularisation durch Spinnenseide. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

2. Wiener Wundkongress 2020

Am 07. November 2020 wird der 2. Interdisziplinäre Wiener Wundkongress veranstaltet. Die kostenpflichtige Fortbildung befasst sich im Schwerpunkt einen Tag lang mit den Themen Hygiene und Diagnostik. Begleitet werden die Teilnehmer von Fachärzten aus den Bereichen der Allgemeinen und Viszeral-Chriurgie sowie der AWA (austrian wound association) und der WPM Wund Pflege Management GmbH. Weitere Informationen finden Sie hier“

Neuer Wundverband für eine Blutstillung ohne Verkleben

Bisher bestand das Problem, dass durch Verkleben der Baumwollgaze des Verbands bei häufigen Wechseln die Wundoberfläche aufreißt oder mit Substanzen zur Blutgerinnung in einer Beschichtung der Gaze dazu führen, dass die Substanzen in die Wunde eindringen und dort kleine Thrombosierungen verursachen können. In Zusammenarbeit der ETH Zürich und Choon Hwar Yap von der Nationalen Universität Singapur haben eine Beschichtung der Gaze aus Silikon und Kohlenstoff-Nanofasern entwickelt. Diese Beschichtung wirkt flüssigkeitsabweisend und fördert zugleich die Blutgerinnung ohne in ein Verkleben der Wundoberfläche und des Verbands. Dadurch wird zudem das Entfernen des auszuwechselnden Verbandes einfacher. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

The Wound Management Disposable Research Report

Der „Wound Management Disposable Market Research Report“ gibt einen Überblick über die aktuelle Marktentwicklung, Umsätze und die Zukunftsaussichten des für das Wundmanagement relevanten Einwegprodukt-Marktes. Der Bericht untersucht den jeweiligen Marktstatutes, analysiert den weltweit expandierenden „Woundmanagement Disposable Market“ und zieht daraus Resumees in Form einer zukünftigen Roadmap für diesen Produktbereich sowie Marktprognosen für die Jahre 2019 bis 2024. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Pflegebrille: Innovatives Projekt für Wundbehandlung

 

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt beschäftigt sich mit der Verwirklichung einer Pflegebrille, die Pflegenden mit Expertenwissen aus der Ferne helfen kann. Die Pfleger können so ungestört die Patienten versorgen und gleichzeitig per Pflegebrille mit Fachleuten online kommunizieren. Auch die Anzeige von Informationen zu Medikamentenpläne oder die per Spracheingabe oder Video dokumentierten Arbeitsschritte anderer Pflegekräfte soll die Pflegebrille leisten können. Dadurch soll vor allem im Rahmen der Wundversorgung eine Qualitätssteigerung und eine Entlastung des Pflegepersonals erreicht werden.

Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Dekubitusbehandlung mit Antidekubitusmatratzen

Grundsätzlich sinkt das Risiko einer Entstehung eines Dekubitus bei Patienten aufgrund entsprechender Präventionsmaßnahmen in Pflegeeinrichtungen und Spitälern. Ist ein Patient allerdings betroffen, handelt es sich immer um eine langwierige Behandlung. Die individuelle Anpassung mit einem hochwertigen Antidekubitussystem an die anatomischen Gegebenheiten eines Patienten ist dann unverzichtbar. Weder die Erhöhung von Lagerungsintervallen, noch der Einsatz von Lagerungskissen ist ein Garant zur erfolgreichen Wundbehandlung von Dekubitus.  Die Verwendung einer Antidekubitusmatratze mit individueller Kammerentlüftung kann hingegen die Wundheilung deutlich beschleunigen, da jedes Luftkissen in der Matratze einzeln entleert werden kann. Damit ist die vollständige Freilagerung des Wundgebietes möglich. Mehr Informationen zu Dekubitus finden Sie hier.

Smartphone als Wundheil-Technologie: Digitale Gesundheitslösung WUND APP wird vorgestellt

Digitale Innovationen wie die WUND APP leisten einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung in Österreich. 

 

Das Gesundheitswesen steht vor der großen Herausforderung, den demographischen Wandel und die Kostenkontrolle medizinischer Leistungen auszubalancieren. Aber Medizin war schon gestern ein Haupttreiber der Technologieentwicklung und leistet auch heute durch digitale Innovationen einen relevanten Beitrag dazu, die medizinische Versorgungsqualität für den Einzelnen spürbar zu steigern, ohne dabei die Kostenkontrolle zu vernachlässigen. Die entwickelten digitalen Technologien werden das Gesundheitswesen revolutionieren, denn sie machen es möglich, Patientinnen und Patienten schneller und ganzheitlich zu begleiten. Auch die Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden wird in Zukunft durch solche innovative digitale Gesundheitsanwendungen signifikant verbessert.

 

Die unter fachlicher Begleitung von OA Dr. Markus Duft (Krankenhaus Göttlicher Heiland GmbH, Wien – Obmann des Vereins Wund Management Wien) entwickelte WUND APP (sowie eine englische Wound APP Version) ist eine solche digitale Innovation und leistet einen signifikanten Beitrag zur Verbesserung der medizinischen Versorgung durch Effizienzsteigerung der ärztlichen Betreuung und spürbare Verbesserung der Lebensqualität betroffener Menschen. Die APP ist in deutscher Sprache kostenlos für Smartphones (Android, iOS) erhältlich und für Patientinnen und Patienten mit chronischen/akuten Wunden gedacht. Ziel dieser APP ist die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität von betroffenen Patientinnen und Patienten sowie deren Angehöriger.

 

„Mit der WUND APP können Patientinnen und Patienten mit einer chronischen Wunde (Qualitäts-QL, Wound-QoL) den Wundheilungsprozess begleiten, thematisieren dabei ihre Lebensqualität kontinuierlich und beschäftigen sich laufend mit allen Aspekten dieses Prozesses“, erläutert Dr. Markus Duft, „und die damit geförderte Edukation des Wund-Patienten (= User) führt zu einer signifikanten Steigerung der Lebens- und Betreuungsqualität“, betont er.

 

Ein weiterer spürbarer Mehrwert ist die Effizienzsteigerung in der ärztlichen Betreuung durch die kontinuierliche Dokumentation durch die Patienten mittels einer Tagebuchfunktion inklusive integrierter Kamera. „Patientinnen und Patienten zeichnen die Wundheilung mit allen Fort- oder Rückschritten auf. Durch diese Tätigkeit unterstützen sie die behandelnden Ärzte und benötigen wiederum weniger Unterstützung durch Dritte. Dadurch erhöhen sie ihre Unabhängigkeit von Anderen, was wiederum zu einem selbstbestimmten Alltag führt und die Lebensqualität steigert“, sagt Prim. Dr. Gerald Loho (Herz Jesu Krankenhaus – Vorstand der Orthopädischen Abteilung sowie Vorstandsvorsitzender der FIEW Stiftung, auf deren Initiative und Finanzierung die WUND APP beruht) zum Mehrwert und Nutzen dieser APP.

 

Des Weiteren ist die elektronische WUND APP für Patientinnen und Patienten eine wichtige Orientierungshilfe bei der Behandlung ihrer chronischen Wunde. Die dahinter liegende Hintergrundtechnologie verarbeitet alle gewonnen Erkenntnisse, hilft dabei die Fragen nach den Ursachen zu beantworten und ist deshalb eine echte Hilfestellung für alle Arztgespräche.

 

„Die WUND APP wird kontinuierlich weiterentwickelt und zukünftig den Patienten über ein Verbandslexikon (inkl. der Information über die Erstattungen pro Verband pro Regionalkrankenkasse) auch einen verbesserten Zugang zu Verbänden bzw. Verrechnung ermöglichen. Weiters wird über diese WUND APP auch der Einstieg in die erweiterte Telemedizin und damit die dezentrale Versorgung geschaffen werden“, wirft Dr. Gerald Loho abschließend einen Blick in die Zukunft.

 

Die Wortmarke WUND APP, Registernummer 299097 ist seit 02.08.2018 beim Patentamt registriert. Entwicklung und Finanzierung der WUND APP beruht auf einer Initiative der FIEW Stiftung. 

 

Eine Anleitung zur Installation der WUND APP finden Sie hier und weitere Fakten rund um die neue WUND APP finden Sie hier.

Stammzellen für die Wundheilung

 

Beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin und Immunhämatologie (DGTI) in Mannheim wurde vorgestellt, dass sog. Mesenchymale Stammzellen (MSC) die Bildung neuer Zellen simulieren oder die Neubildung von Blutgefäßen anregen können und dadurch wertvoll für Wundheilungsprozesse sind. Erwogen wird sogar der Einsatz von MSC bei Athrosen am Kniegelenk, wofür es bis dato keine Behandlung gibt, Defekte an den Gelenkoberflächen verschließen zu können. Die MSC wurden bislang von Forschern aus dem Knochenmark oder Fettgewebe isoliert und werden anschließend in Kulturen vermehrt, damit eine ausreichende Menge für eine Wundbehandlung zur Verfügung steht. Weitere Informationen finden Sie hier.

Verleihung der Posterpreise beim Kongress zum Thema „Pflege und Wundmanagement“

 

Die FIEW kann von einem erfolgreichen Kongress zum Thema „Pflege und Wundmanagement“ am 13.09.2019 in Wien berichten und möchte sich herzlichst bei den Teilnehmern und Mitwirkenden bedanken. Die im Rahmen des Kongresses stattgefundenen, aktiven Posterpräsentationen wurden von KongressteilnehmerInnen bewertet und aufgrund der Bewertung wurden folgende Poster in der Höhe von € 500,00-, € 300,00- und € 200,00- prämiert:

1. Preis: Krammel et al.: Wundversorgung im palliativen Setting. 

2. Preis:  Protz K. et al.: Edukation: Eine unhygienische Reise.

3. Preis:  Jackulikova M. et al.: Wundbehandlung bei MigrantInnen.“

Einladung zur Pressekonferenz

 

Liebe Medienpartner, sehr geehrte Damen und Herren!


Wir möchten Sie auf diesem Weg herzlich ersuchen, sich folgenden Termin zu reservieren:


Pressekonferenz und Präsentation der WUND APP


Eine Initiative der FIEW Privatstiftung gemeinsam mit dem Verein Wund Management Wien
zum Empowerment von Menschen mit chronischen Wunden am

 

Do., 19.09.2019, Einlass: 10 Uhr, Beginn: 10.30 Uhr


Nähere Details und die Einladung folgen demnächst!

 

Mit freundlichen Grüßen
Prim. Dr. Gerald Loho
VorstandsvorsitzenderFIEW PRIVATSTIFTUNG

 

Dr. Markus Duft, WDM®
Obmann Verein
Wund Management Wien-WMW

Neue Wundambulanz in Eisenstadt (Burgenland)

 

Die neu eröffnete Wundambulanz Burgenland setzt auf eine qualitative Wundbehandlung und allumfassende Betreuung in angenehmer Atmosphäre. Durch das Förderprojekt Wundmanagement Burgenland kann hier eine professionelle Wundbehandlung für jeden zugänglich gemacht werden. Die Mitarbeiter der Wundambulanz sind für die Patienten im Notfall 24 Stunden am Tag erreichbar. Weitere Informationen finden Sie hier.

Einladung zum Pflegekongress Wien 2019 - Pflege und Wundmanagement

 

Am 12. und 13. September 2019 findet der Kongress der Österreichischen Gesellschaft für vaskuläre Pflege, ÖGVP® und des Vereins Wunddiagnostik und Wundmanagement Österreich, WDM® statt. 


Kongressort:
Campus der Universität Wien, Hörsaal C1
Altes AKH, Hof 2, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Weitere Informationen und Anmeldung per Internet:
www.wdm.at, office@wdm.at

Gesundheitsförderndes PatientInnenmanagement zur Vermeidung chronischer Wunden

 

Ein graphischer Überblick über gesundheitsförderndes PatientInnenmanagement zur Vermeidung chronischer Wunden. 

Schaumstoff für optimierte Wundheilung und gegen Narbenbildung

 

Das Projekt „Scaravoid“ der EMPA aus der Schweiz hat einen Schaumstoff entwickelt, der in Hautwunden eingesetzt wird und die natürliche Wundheilung optimiert. Der Schaum besteht aus einem biologischen Polymergerüst und ist bereits für medizinische Anwendungen zugelassen. Mithilfe des Polymergerüsts wird Zellen ein geeignetes Gerüst für eine Ansiedlung in der Wunde geboten. Da der Schaumstoff bioabbaubar ist, können die Zellen die Polymerstruktur umgestalten und zu neuem funktionsfähigen Gewebe ausbilden. In dem Polymergerüst ist zudem eine bioaktive Substanz enthalten, die die Narbenbildung hemmt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Das Biologische Pflaster

 

Ein Forscherteam der Universität Bremen entwickelt eine biologische Wundauflage. Blutplasma enthält das Protein Fibrinogen, welches von den Wissenschaftlern in Fibrin umgewandelt wird. Dieses Fibrin bildet mikroskopisch feine Nanofasern, die - ähnlich dem natürlichen Schorf - ein Gewebe bilden, welches durch Auftragung auf die Wunde den Wundverschluss und damit den Heilungsprozess beschleunigt. Der Vorteil gegenüber synthetischen Pflastern und Kompressen besteht darin, dass das biologische Pflaster ideal vom Körper angenommen wird. Ziel des Forschungsprojektes ist, dass jedem Menschen ein individuelles Pflaster aus eigenem Bio-Material zur Verfügung stehen wird und damit die Qualität zukünftiger Wundversorgung steigert. Weitere Informationen finden Sie hier.

Künstliche Intelligenz und Wundmanagement

 

Der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Pflege könnte im Rahmen des Wundmanagement in Zukunft zu einer Effizienzsteigerung führen und das Pflegepersonal und Wundmanager entlasten. Denkbar ist außerdem die Vornahme von Verbandwechsel und Wundversorgung durch Roboter oder die Ausstattung mit Sensoren von bisherigen „Dekubitus“-Pflaster, die dem zuständigen Wundversorger anzeigen, wenn ein Wechsel des Wundverbandes erforderlich ist. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Hautzellen aus dem Drucker zur Behandlung großflächiger Wunden

 

Das Wake Forest Institute for Regenarative Medicine (WFIRM) forscht derzeit an einer Methode bei der mit körpereigenen, unversehrten Hautzellen und Hydrogel eine spezielle Hauttinte erstellt wird. Der dazugehörige Drucker erfasst zunächst die Details der Wunde, trägt die Hauttinte auf den Wundbereich des Betroffenen auf und die Zellen wachsen zu einer geschlossenen Haut wieder zusammen. Die bisherige Behandlung von großflächigen Wunden durch Hauttransplantation ist im Vergleich zum Hautdruckverfahren begrenzt. Das Hautdruckverfahren bietet außerdem eine hohe Mobilität und kann neben der klassischen Patientenbehandlung auch in Kampf- und Kriegseinsätzen Anwendung finden. Weitere Informationen finden Sie hier und hier.

Biosensoren für eine verbesserte Wundversorgung

 

Forscher der Binghampton University (NY) haben aufklebbare Elektrosensoren entwickelt, die von der Haut inspiriert sind und eine hochqualitative dauerhafte Überwachung von Wunden ermöglichen. Lactate und Sauerstoff sind Biomarker für das Fortschreiten der Wundheilung und können durch die tragbaren Biosensoren auf der jeweiligen Hautstelle beobachtet und analysiert werden. Dadurch können kritische biochemische Vorkommnisse bereits identifiziert und behandelt werden bevor eine sichtbare Veränderung eingetreten ist. Die Biosensoren sollen in Zukunft auch im menschlichen Körper Anwendung finden um beispielsweise das Verständnis von Krankheiten, die die inneren Organen betreffen, zu erweitern.

Vakuumversiegelungstherapie bei primärer und sekundärer Wundheilung

 

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat im Rahmen seines Abschlussberichts die Auswirkung der Vakuumsversiegelungstherapie (VSS) bei primären und sekundären Wundheilungsprozessen erforscht. Die Daten zeigen, dass die Anwendung der VSS bei der primären, aber insbesondere im Bereich der sekundären Wundheilung, also bei schwer heilenden oder großflächigen Wunden, einen erhöhten Nutzen stiftet. Im Vergleich zur Standardtherapie entsteht für die Patienten der Vorteil, dass die Wunden häufiger heilen und der Heilvorgang wie auch damit einhergehend die Dauer des Klinikaufenthalts verkürzt werden können. Der Abschlussbericht steht unter folgendem Link zum Download zur Verfügung.

Neues Primärversorgungszentrum nimmt in St. Pölten seinen Dienst auf

 

ST. PÖLTEN. Gestern wurde das Gesundheitsangebot in St. Pölten mit dem Start eines Primärversorgungszentrums in der Mathilde Beyerknecht-Straße 18 erweitert. Durch die Etablierung dieser zusätzlichen Einrichtung zum bestehenden Hausarztsystem wird die vorhandene Lücke an den Tagesrand- und Urlaubszeiten geschlossen. 

Modernes Wundmanagement bei der Caritas

 

Chronische oder schlecht heilende Wunden verursachen Schmerzen, Einschränkungen der Mobilität und können die Lebensqualität erheblich einschränken. Operative Eingriffe, die Behandlung von diabetischen Erkrankungen oder andere Risikofaktoren können die Wundheilung erschweren oder zu chronischen Wunden führen. 

AWA-Jahrestagung am 14. und 15. September 2018 in Salzburg

 

Die AWA wurde schon 1998 als Dachverein des österreichischen Wundmanagements gegründet und arbeitet eng mit assoziierten lokalen Wundmanagement-Vereinen in ganz Österreich zusammen. Die AWA ist auch ein Teil des Netzwerks WundD.A.CH., das sie in Kooperationen mit der deutschen ICW – Initiative Chronische Wunde e.V. und der Schweizer Wundgesellschaft SAfW verbindet. Nähere Informationen sind auf der Website http://www.a-w-a.at/home zu finden.

Hinweise auf mangelhafte Versorgung bei chronischen Wunden

 

Es gibt deutliche Hinweise auf eine mangelhafte Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden in Österreich. Eine bessere Kooperation von Spezialisten und die Verwendung der individuell am besten geeigneten Materialen wäre notwendig, hieß es bei einem Hintergrundgespräch der "Initiative Wund? Gesund!" in Wien.

Experten fordern Pflege- und Qualitätsoffensive für Wundmanagement

 

Berlin – Angesichts der durch den Pflegebericht des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) nachgewiesenen massiven Mängel in der Wundversorgung, haben der Bundesverband Medizintechnologie BVMed sowie die Initiative Wundmanagement (ICW) vor strukturellen Defiziten in der Versorgung chro­nischer Wunden gewarnt.

Künstliche Intelligenz und Augmented Intelligence

 

Die Dubai Health Authority hat Anfang des Jahres 2018 im Rahmen der Arab Health Conference 2018 mit der Firma Agfa HealthCare ein Memorandum of Understanding zur Zusammenarbeit im Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Augmented Intelligence in den Vereinigten Arabischen Emiraten abgeschlossen.

Dr. Google: gesund gesucht

 

Die renommierte deutsche Bertelsmann-Stiftung beschäftigt sich in der neuesten Ausgabe ihres Magazin „change“ unter dem Titel „Dr. Google: gesund gesucht“ mit dem Such- und Informationsverhalten von Personen in Deutschland im Kontext medizinischer Probleme und Anfragen. Die Studie befasst sich zum einen mit dem Vertrauen, das Patienten oline-Informationen und –Angeboten in medizinischen Fragen zuschreiben. Zweitens untersucht die Studie die Häufigkeit der Nutzung von Online-Angeboten durch Patienten. Nach Angaben der Studie nutzen 53% der Onliner in Deutschland mindestens einmal im Monat im Web nach Gesundheitsinformationen. Drittens wird auf die Reaktion der Ärzte auf dieses Such- und Informationsverhalten gegenüber ihren Patienten eingegangen. Die Studie ist sehr anschaulich im Rahmen eines sogenannten Themenposters in ihren Kernergebnissen als Beilage des Magazins „change“ erhältlich. Nähere Informationen dazu unter: www.bertelsmann-stiftung.de

Ausbildung zum Akademischen Wundmanager startet im Oktober an der Donau-Universität Krems

 

In Form eines Blended Learning-Angebots können in diesem Programm insgesamt 30 ECTS-Punkte erworben werden. Themen und Inhalte der Ausbildung umfassen u.a. die Planung und Durchführung von Wundpflege, die Identifikation von Komplikationen, die Unterstützung von Betroffenen und Bezugspersonen bei der Entwicklung präventiver Maßnahmen, die Stärkung der Zusammenarbeit in multiprofessionellen Teams sowie die Erstellung von Pflegekonzepten und Pflegestandards. Nähere Infos sind auf der Website http://www.donau-uni.ac.at/pflegewissenschaft zu finden.

Global Think Tank Report 2017

 

Der jährlich von der University of Pennsylvania, USA, veröffentliche Global Think Tank Report gilt als weltweit beste und renommierteste Analyse und Übersicht von Think Tanks. Dieser werden nach ihrer spezifischen inhaltlichen Orientierung sowie nach ihrer regionalen/nationalen/kontinentalen Verortung dargestellt. In den Top-10 Think Tank 2017 finden sich sechs Einrichtungen aus den USA, eine aus Kanada, eine aus dem United Kingdom, eine aus Japan und eine aus den Niederlanden. Angeführt wird die Liste vom Cambridge Centre for Health Services Research UK) , gefolgt von der Bloomberg School of Public Health Research Centers (USA) und dem Health and Global Policy Institute aus Japan. Die gesamte Studie steht unter diesem Link zum Download zur Verfügung:

Fördermodell Wundmanagement

 

Anfang Februar 2018 hat der burgenländische Gesundheitslandesrat Mag. Darabos Zwischenbilanz über das gemeinsam vom Land Burgenland und der Burgenländischen Gebietskrankenkasse entwickelte Fördermodell Wundmanagement gezogen. Im Rahmen dieses Modells werden die Kosten, die sozial schwächeren Patienten mit schwer- bzw. nichtheilenden Wunden aus einer optimalen Wundbehandlung und Wundversorgung entstehen, ersetzt. Damit konnte – so der Landesrat und der Direktor der BGKK, Mag. Christian Moder, das Patientenleid erheblich gemildert werden.

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